Anna Laven Preis
IP-Health Auszeichnung für interprofessionelle Zusammenarbeit -
Der Anna Laven Preis
Die Gesellschaft für interprofessionelle Gesundheitsversorgung (IP-Health) e.V. wurde im November 2017 mit dem Ziel gegründet, interprofessionelle Zusammenarbeit in Deutschland zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Im Sinne einer „Grasroot“-Bewegung – nach dem Motto, „Es gibt nichts Gutes außer man tut es!“ – möchten wir nun Ihre Erfahrungen mit funktionierender interprofessioneller Zusammenarbeit sammeln, die für die Patientensicherheit zu Hause sorgen. Welche Schlüsse haben Sie in Ihrem Arbeitsumfeld institutionsübergreifend gezogen?
Anna Laven ist Gründungsmitglied und ehemalige Vorsitzende der IP-Health – Gesellschaft für interprofessionelle Gesundheitsversorgung e. V. Ihr Fokus liegt auf einer interprofessionellen Patient:innenversorgung unter Einbezug aller in die Versorgung integrierten Berufsgruppen.
Die Beiträge werden nach Bekanntgabe der Gewinner hier auf der Webseite der Gesellschaft für interprofessionelle Gesundheitsversorgung (IP-Health) e.V. veröffentlicht. Die Gesellschaft für interprofessionelle Gesundheitsversorgung (IP-Health) e.V. vergibt für die drei besten Projekte für erfolgreiche interprofessionelle Aus-, Weiterbildung, Praxis oder Forschung, Preisgelder von insgesamt 2.000 Euro – 1.000 Euro gehen an das beste Projekt, je 500 Euro and das zweit- bzw. drittbeste Projekt.
Sie haben ein Projekt aus der interprofessionellen Aus-, Weiterbildung, Praxis oder Forschung?
Call for Abstracts für den Anna Laven Preis 2026 – Die Deadline endete am 15. Oktober 2026
Die eingereichten Beiträge werden durch den Vorstand der IP-Health sowie mindestens zwei externen Gutachtenden nach folgenden Kriterien gereiht:
- Nachvollziehbarkeit
- Innovationsgehalt
- Fokus auf Interprofessionalität; im Projekt müssen mehrere Berufsgruppen beteiligt sein (wünschenswert ist die Beteiligung von Pharmazeut:innen/Apotheker:innen)
Im Rahmen des 360° Symposiums in Winterthur am 13.11.-14.11.2026 werden die Preise verliehen. Die Projekte werden im Anschluss auf der Website der IP-Health veröffentlicht.
Bitte senden Sie bis spätestens 15. Oktober 2026 ein aussagekräftiges Abstract (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen exkl. ggfs. Literaturquellen) mit folgender Gliederung an: info@ip-health.org
- Hintergrund
- Beschreibung des Projektes/Methode
- Ergebnisse/Erkenntnisse
- Fazit
Unsere Preisträger:innen 2024
- Dr. Barsom Aktas et al. mit „Pharmakogenomik der Clopidogrel-Therapie“
- Prof. Claudia Eckstein et al. mit „Das interprofessionelle Delirversorgungskonzept DanA (Akronym für: Delirintervention im akut-geriatrischen Setting. Ein non-pharmakologischer, teambasierter Ansatz)“
- Prof. Susanne Klotz et al. mit „Hamburger Interprofessionellen Kardiologie Station HIKS“
Unsere Preisträger:innen 2023
- Katrin Meisenbacher, Ute Chiriac, Dittmar Böckler, Torsten Hoppe-Tichy, Benedict Morath (Universitätsklinikum Heidelberg) mit dem Projekt „Teaching the bigger picture – Eine interprofessionelle und interaktive Lehrveranstaltung zum sektorenübergreifenden Medikationsprozess in der Gefäßchirurgie“
- Ula Bozic, Yvonne M. Pudritz, Birgit Wershofen, Martin R. Fischer, Jan M. Zottmann (LMU München)
mit dem Projekt „Interprofessionelle Ausbildung von angehenden ApothekerInnen, MedizinerInnen und Pflegefachkräften – die Münchner Interprofessionelle Ausbildungsstation (MIPA)“ - Christina Dückelmann, Elmar Aigner, Thomas Wolf (Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg) mit dem Projekt „Die Salzburger Interprofessionelle Ausbildungsstation („SIPSTA“)“
Unsere Preisträger:innen 2022
Swiss Health Alliance for Interprofessional Education (SHAPED): „Bessere Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch interprofessionelle Ausbildung„
- R. Behrend, C. Czimmeck, E. Daub, S. Gehrke-Beck, W. Herrmann, C. Kloft, A. Konrad, N. Lauterbach, M. Petersen, A. Pevzner, J. Schulz, M. Schulz, J. Seeger, I. Siebenbrodt, H. Peters, N. Zimmermann, FU Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin „Lehr- und Lernprojekt: Interprofessionelle Zusammenarbeit von Medizin- und Pharmaziestudierenden zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei Polypharmazie (PILLE)„
- Stickdorn, M. Grafe, D. Robrecht und J. Schmidt, Universitätsklinikum Münster, Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe: „High performance teams – Aufbau von Strukturen zur Förderung interprofessioneller Zusammenarbeit in den therapeutischen Gesundheitsberufen an einem deutschen Universitätsklinikum„
“Gute Versorgung entsteht dort, wo Ärzt:innen, Apotheker:innen, Pflegende und weitere Gesundheitsberufe sich auf Augenhöhe begegnen und voneinander lernen. Mit dem Anna-Laven-Preis möchte ich Menschen sichtbar machen und ermutigen, die diese Zusammenarbeit schon heute mit Ideen und Engagement in die Praxis und in die Ausbildung bringen. Mein Ziel ist es, dass aus diesen Leuchtturmprojekten Selbstverständlichkeit wird – zum Wohl der Patient:innen.”
Dr. Anna Laven

